II: Private Notiz. Die Übersetzungen.

An dieser Stelle will ich mich entschuldigen. In den wenigen Tagen, die ich die Chroniken der User nun schon bei mir trage, hält Unruhe meinen Geist in seiner drängenden Umarmung. Ich schweife ab, mehr als es mir früher zu geschehen pflegte. Die Chroniken sind vielleicht nicht nur von einer Person verfasst worden, aber weshalb hätten sie das schon. Ich ignoriere die Schatten an den Fenster, die stets nur die Bäume, stets nur der Wind sind. Der Dampfzug ist mein zuhause geworden. Weshalb habe ich die Chroniken bekommen? Es muss einen Grund geben. Ich versuche mich unentwegt meinen Übersetzungen hinzugeben. Des Rätsels Lösung war nie so nahe, so greifbar in der Luft vor mir. Mein Lebenswerk wird nun vollendet werden!

Klopft es an der Tür ist es nur der Schaffner, doch ich kann nie sicher sein. Aus meinen jungen Jahren hielt ich den Revolver stets wie ein Relikt in meiner Nähe. nun muss ich hoffen, dass er dies auch bleiben kann.

Weshalb ist es immerzu Nacht? Sind nicht schon mindestens zwölf Stunden vergangen oder meint es die Zeit so gut mit mir und schenkt mir ihre Stunden für meine Studien?

Urza van Deik

Veröffentlicht in: on Juni 8, 2008 at 5:27 Kommentare sind deaktiviert